Jeder kennt sie: die Berge im Leben. Eine Krankheit, ein festgefahrener Konflikt, finanzielle Not. Die meisten Menschen reden viel über ihre Berge. Jesus hat uns gelehrt, zu ihnen zu reden.
„Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Heb dich und wirf dich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass geschehen würde, was er sagt, so wird’s ihm geschehen.“
Markus 11,23 (LUT)
Glaube spricht
Jesus hat nicht gesagt: Denk über den Berg nach. Er hat nicht gesagt: Bitte Gott, dass er den Berg irgendwann entfernt. Er hat gesagt: Sprich zu ihm! Unmittelbar davor sagt er: „Habt Glauben an Gott“ (vgl. Markus 11,22). Glaube an Gott bleibt nicht stumm. Er öffnet den Mund und spricht aus, was Gott gesagt hat.
Das ist die Autorität, die Jesus seinen Nachfolgern gegeben hat. Wer an ihn glaubt, steht nicht hilflos vor seinen Problemen. Er hat Vollmacht, im Namen Jesu zu sprechen (vgl. Lukas 10,19). Achte auf das Versprechen am Ende des Verses: Was er sagt, wird ihm geschehen. Jesus verbindet das Ergebnis mit dem, was wir glauben und sagen.
Zweifle nicht in deinem Herzen
Hör auf, deinem Berg zu erzählen, wie groß er ist. Erzähl ihm, wie groß dein Gott ist! Statt „Das wird nie besser“ sagst du: „Im Namen Jesu – weiche!“ Statt „Ich schaffe das nicht“ sagst du: „Ich vermag alles durch Christus.“
Entscheidend ist das Herz. Jesus sagt: „und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte“. Zweifel entsteht, wenn wir mehr auf die Umstände schauen als auf Gottes Wort. Glaube wächst, wenn wir Gottes Zusagen so lange hören und aussprechen, bis sie in uns lebendiger sind als das, was wir sehen. Dann sprechen wir nicht mehr in der Hoffnung, dass es vielleicht klappt – wir sprechen, weil wir wissen, dass Gottes Wort wirkt.
Und wenn sich nicht sofort etwas bewegt? Dann bleib dabei. Der Feigenbaum, zu dem Jesus kurz vorher gesprochen hatte, sah am nächsten Morgen anders aus (vgl. Markus 11,20). Glaube rechnet damit, dass das gesprochene Wort wirkt – auch dann, wenn man es noch nicht sieht.
Glaube in Aktion
- Benenne deinen Berg konkret – was genau steht dir im Weg?
- Such dir eine Zusage aus Gottes Wort, die genau diesen Berg betrifft, und sprich sie im Namen Jesu darüber aus.
- Sprich jeden Tag dieser Woche weiter – und danke Gott im Voraus für das Ergebnis.
Welcher Berg muss diese Woche weichen? Schreib es uns gern in die Kommentare unter dem Beitrag auf Facebook – wir stehen im Glauben mit dir.
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